Die Aussagen der Coyne-Besatzung beschreiben einen gemeinsam erlebten Notfall, liefern jedoch keine unabhängigen Messungen der Entfernung des Objekts oder der Ursache des berichteten Steigflugs.
Vier geschulte Beobachter der Army Reserve berichteten unter den Bedingungen eines Notsinkflugs von einem im Kern übereinstimmenden Ablauf. Falls der berichtete Steigflug richtig erinnert wurde und der Kollektivhebel vollständig abgesenkt blieb, wäre er allein durch gewöhnliche Hubschrauberdynamik schwer zu erklären. Das Fehlen eines identifizierten konventionellen Luftfahrzeugs und die grüne Beleuchtung unterscheiden den Fall zusätzlich von einem gewöhnlichen Beinahezusammenstoß. Ebenso wichtig sind die materiellen Einschränkungen. Visuelle Schätzungen von Entfernung und Größe bei Nacht sind unzuverlässig. Der Höhengewinn wurde weder von einem externen System noch von einem Flugdatenschreiber aufgezeichnet; eine Umwandlung von Fluggeschwindigkeit in Höhe beim Abfangen aus einem steilen Sinkflug oder eine unbewusste Betätigung des Kollektivhebels unter Stress bleiben plausibel. Vorübergehende Funk- und Kompasseffekte könnten konventionelle Ursachen haben. Die Stützung durch Zeugen am Boden ist begrenzt und wurde nachträglich erhoben. Keine einzelne konventionelle Erklärung erfasst jedes berichtete Detail; die öffentlichen Belege weisen jedoch ebenso wenig eindeutig ein außergewöhnliches Fluggerät oder eine von außen wirkende Hubkraft nach.
Visueller Ablauf nach mehreren Besatzungsaussagen
Captain Lawrence Coyne (Pilot), First Lieutenant Arrigo Jezzi (Copilot), Sergeant John Healey und Sergeant Robert Yanacsek berichteten von einem sich rasch nähernden leuchtenden Objekt, das nahe dem Hubschrauber anzuhalten oder zu schweben schien, das Cockpit mit grünem Licht erhellte und anschließend abflog. Der Kernablauf stimmt über die unterschiedlichen Beobachtungspositionen der vier Besatzungsmitglieder hinweg überein. Kurz danach angefertigte Zeichnungen zeigen einen zigarren- oder kuppelförmigen Körper mit roten, weißen und grünen Lichtern. Die Stärke dieses Beweisstrangs liegt in der Zahl und Ausbildung der Beobachter sowie im Einsatzkontext eines Notfallmanövers. Zu den Einschränkungen zählen das Fehlen von Fotografien oder unabhängigen Sensordaten und die grundsätzliche Unzuverlässigkeit nächtlicher Entfernungs- und Größenschätzungen unter Stress.
Berichteter Höhengewinn und Flugdynamik
Coyne leitete zur Kollisionsvermeidung einen Sinkflug ein und berichtete später, der Hubschrauber sei deutlich gestiegen, während der Kollektivhebel vollständig abgesenkt gehalten worden sei. Falls dies zutrifft, wäre es schwer mit normaler Hubschrauberaerodynamik vereinbar. Kein Flugdatenschreiber erfasste das Ereignis. Mögliche konventionelle Beiträge sind die Umwandlung von Fluggeschwindigkeit in Höhe beim Abfangen aus einem steilen Sinkflug oder eine unbewusste Betätigung des Kollektivhebels unter Stress. Der berichtete Steigflug bleibt eines der analytisch bedeutsamsten Elemente des Falls und weiterhin offen.
Funk- und Kompasseffekte
Die Besatzung meldete während der Begegnung vorübergehende Anomalien des Funkgeräts und Magnetkompasses. Diese wurden von Bodenstationen nicht unabhängig protokolliert. Konventionelle Ursachen – elektrische Störungen, vorübergehende Instrumenteneffekte oder eingeschränkte Aufmerksamkeit der Bediener unter Notfallbedingungen – bleiben möglich. Die Anomalien werden von der Besatzung übereinstimmend berichtet, sind jedoch extern nicht bestätigt.
Vergleich der wichtigsten Erklärungsansätze
Heller Meteor oder Feuerball Sich rasch näherndes rotes oder weißes Licht; die Perspektive kann den Eindruck eines Kollisionskurses erzeugen; helle Meteore können Cockpit und Gelände erhellen; Farbänderungen sind möglich. Die Besatzung berichtete, das Objekt habe angehalten und einen klar umrissenen Körper gezeigt; die Dauer scheint länger als bei einem typischen Meteor; der grüne Lichtstrahl und der kontrollierte Abflug sind schwer damit vereinbar; ein Meteor kann keinen Hubschrauber anheben. Möglicher ursprünglicher Auslöser; für den gesamten berichteten Ablauf unvollständig.
Konventionelles oder militärisches Luftfahrzeug (einschließlich Tankflugzeug) Nächtliche Lichter können die Struktur verdecken; ein sich näherndes Luftfahrzeug kann mit extremer Geschwindigkeit heranzukommen scheinen; Kurvenflug kann sichtbare Farben verändern; der lange Rumpf eines Tankflugzeugs kann zigarrenförmig erscheinen. Die Besatzung meldete keine Flügel und kein Leitwerk, kein gewöhnliches Geräusch, scheinbares Schweben und eine grüne Beleuchtung, die nicht üblichen Navigationslichtern entsprach; kein passendes Luftfahrzeug wurde identifiziert; die Besatzung war mit militärischen Mustern vertraut. Möglich, aber gegenüber der vollständigen Beschreibung der Besatzung wenig überzeugend.
Hubschrauberflugdynamik unter Notfallbedingungen Umwandlung von Fluggeschwindigkeit in Höhe beim Abfangen aus einem steilen Sinkflug; mögliche unbewusste Betätigung des Kollektivhebels unter Stress; vorübergehende Instrumenteneffekte durch elektrische oder magnetische Transienten. Erklärt Steigflug und Instrumentenanomalien, ohne eine äußere Kraft vorauszusetzen. Erklärt für sich genommen weder das leuchtende Objekt noch die grüne Beleuchtung. Relevanter Beitrag zum flugdynamischen Element.
Anomales Objekt mit äußerer Einwirkung Vereinbar mit dem visuellen Ablauf nach mehreren Besatzungsaussagen, dem berichteten Steigflug bei abgesenktem Kollektivhebel, der grünen Beleuchtung und dem Fehlen eines identifizierten konventionellen Luftfahrzeugs. Entfernung und Größe bleiben ungemessen; der Steigflug ist nicht unabhängig aufgezeichnet; der Mechanismus einer etwaigen äußeren Kraft ist spekulativ. Mit den stärksten Elementen der Aussagen vereinbar; durch die öffentliche Aktenlage nicht eindeutig nachgewiesen.
Eine weitere Klärung hängt vor allem von zusätzlichen archivierten Flug- oder medizinischen Unterlagen und der fortgesetzten Prüfung der noch offenen flugdynamischen Möglichkeiten ab.